Die Zahl der Meldungen über verletzte oder hilfsbedürftige Tauben steigt stetig. Unsere privaten Pflegestellen sind dauernd überlastet. Deshalb haben wir im März eine ehemalige Tierarztpraxis in Innenstadtnähe angemietet und dort eine neue Taubenpflegestation eingerichtet. Diese Station bietet schnelle Erstversorgung und dient als Zufluchtsort für viele Tauben in Not.

Wir haben dieses Projekt ins Leben gerufen, um möglichst vielen Tauben helfen zu können. Die Tauben dort brauchen täglich unsere Hilfe, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Kosten für den Betrieb sind immens für uns. Wir müssen die Station komplett über Spenden finanzieren und freuen uns über jede Unterstützung. Wir bieten auch Patenschaften für unsere Pflegestation an.

Um die Station die nächsten 6 Monate weiter betreiben zu können, brauchen wir ca. 30.000 €. Darin sind zunächst einmal Miete, Futter, Verbrauchsmaterialien und Behandlungskosten enthalten.

Wir würden außerdem gern noch mehr Tauben dort aufnehmen. Hierfür müssten wir geringfügig Beschäftigte einstellen, da die Arbeit ehrenamtlich neben Studium, Beruf und Familie nicht zu bewältigen ist. Auch dies ist in den Betrag mit eingerechnet.

Bitte hilf uns dabei, diese Kosten zu stemmen. Jeder Beitrag zählt! Egal ob klein oder groß – jede Spende macht einen echten Unterschied.


Unsere Pflegestation

Du kannst uns mit einer Spende unterstützen, die unseren Schützlingen zugutekommt.

Spendenkonto:
DE98 4306 0967 1065 1384 00
BIC: GENODEM1GLS (GLS Bank)

Wenn du unsere Station langfristig unterstützen willst, bieten wir auch Stationspatenschaften an. Wir sind für dieses Stückchen finanzieller Sicherheit sehr dankbar. Du kannst zwischen verschiedenen Patenschaften auswählen. Die Patenschaften sind natürlich monatlich kündbar.


Auf unserer Pflegestation werden täglich verletzte, kranke oder junge Tauben versorgt. Immer wieder befinden sich jedoch auch Wildtauben, Brieftauben oder Ziertauben unter unseren gefiederten Patienten. Um da nicht den Überblick zu verlieren, erhält jede Taube beim Einzug einen Aufnahmebogen, auf dem alle wichtigen Informationen wie Fundsituation, Symptome, Medikamentenplan und ein Gewichtsprotokoll vermerkt sind.

Die Arbeit auf der Pflegestation ist in eine Vormittags- und eine Nachmittagsschicht aufgeteilt. Die genauen Zeiten hängen von den Kapazitäten der Helfer ab, die oft nach der Arbeit oder in einer Pause zwischen Terminen vorbeikommen. In der Vormittagsschicht gibt es am meisten zu tun. Für alle Tauben müssen die Käfige gereinigt sowie Futter und Wasser aufgefüllt werden. Viele Tauben benötigen aber etwas mehr als nur ein sicheres Plätzchen, um gesund zu werden. Folglich erhalten einige von ihnen Medikamente. Bei manchen muss das Gewicht regelmäßig überprüft werden. Wenn sie nicht ausreichend selbst picken, wird ihnen das Futter verabreicht. Ebenso kann es vorkommen, dass ein neuer Verband angelegt oder eine Wunde mit Salbe versorgt werden muss.

Im Vergleich dazu ist die Nachmittagsschicht sehr entspannt. Hier wird wenn nötig das erledigt, was am Vormittag nicht geschafft wurde. In den meisten Fällen muss jedoch lediglich noch einmal kontrolliert werden, ob alle versorgt sind. Tauben, die nicht genug picken, werden noch einmal mit Futter versorgt.

Neben den täglichen Routineaufgaben, die direkt mit der Versorgung der Tauben verbunden sind, gibt es auf der Pflegestation noch mehr zu tun. Beispiele dafür sind Fahrten mit unseren Pfleglingen zum Tierarzt, Aufräumen und Putzen der Pflegestation oder Besorgungen all der Dinge, die wir für die Arbeit auf der Station brauchen, wie Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe oder Küchenrolle. Es gibt also sowohl anspruchsvollere Aufgaben für die erfahrenen Helfer als auch einfache Aufgaben, die jeder ohne Vorkenntnisse übernehmen kann.

Wenn du die Arbeit auf der Pflegestation gern kennenlernen und selbst aktiv werden möchtest, schreib uns gern eine E-Mail an taubenrettung_hannover@yahoo.de.

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